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Opferentschädigung bei sexuellem Missbrauch

 

WKK Rechtsanwälte beanspruchen für Missbrauchsopfer eine finanzielle Entschädigung und verlangen Verzicht auf zivilrechtliche Einrede der Verjährung

 
WKK Rechtsanwälte vertreten Opfer der in letzter Zeit massenhaft aufgedeckten Fällen sexuellen Missbrauchs. Wir sind an verantwortlichen Täter bzw. Institutionen mit Schadensersatzansprüchen herangetreten, die im Einzelfall € 20.000 und mehr betragen.

Das zivilrechtliche Problem liegt in der derzeitigen Verjährungsfrist von nur drei Jahren ab dem vollendeten 21. Lebensjahr (§ 208 BGB), weswegen die in der Vergangenheit liegenden Fälle meist zivilrechtlich verjährt sind.

Diese Verjährung wird als sogenannte Einrede jedoch im Streitfalle nur Beachtung finden, wenn sich die Täter bzw. die verantwortlichen Institutionen (Kirchen, Orden, Schulträger etc.) hierauf berufen! In der Öffentlichkeit wäre dies aus unserer Sicht eine unmögliche Situation und würde kein Verständnis finden, wenn gleichzeitig laufend versichert wird, auch den Opfern helfen zu wollen.

Unsere Ziele sind daher:

  • Durchsetzung zivilrechtlicher Entschädigungsansprüche von Opfern
  • Erklärung der Verantwortlichen, ob auf die Einrede auf Verjährung im Prozessfalle verzichtet wird
  • Errichtung eines Fonds zur Entschädigung aller Opfer, unabhängig vom Ablauf zivilrechtlicher Verjährungsfristen
  • Somit die Vermeidung einer Vielzahl von Einzelprozessen gegenüber Tätern und den verantwortlichen Institutionen

 

 Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz, 16. März 2010

 

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