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Überstunden

 

Weil eine gesetzliche Regelung fehlt, bedarf es einer vertraglichen, tariflichen oder durch Betriebsvereinbarung festgelegten Regelung zur Verpflichtung des Arbeitgebers für die Zahlung einer Mehrarbeits-oder Überstundenvergütung. Eine Vergütung kann durch eine Vereinbarung ersetzt werden, wonach Mehrarbeit durch Gewährung von Freizeit abzugelten ist. Falls keine Vereinbarung getroffen wird, ist mit der bezahlten Vergütung auch die Leistung von Überstunden abgegolten. Die Vereinbarung einer pauschalen Vergütung, mit der auch Mehrarbeit abgegolten sei, ist grundsätzlich zulässig, sie unterliegt aber bei einer vom Arbeitgeber formulierten Vertragsregelung einer Inhaltskontrolle (§ 310 III BGB).

Bei der Geltendmachung von Überstunden muss der Arbeitnehmer zunächst etwaige Verfallklauseln im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag beachten. Eine spätere Geltendmachung könnte bereits hieran scheitern.

Im Übrigen muss jede einzelne Überstunde vom Arbeitnehmer dargelegt und bewiesen werden, z.B. durch arbeitgeberseitige PC-Aufzeichnungen, Stichkarten zur Zeiterfassung, unterschriebene Aufzeichnungen o.dgl. und ferner, ob die Mehrarbeit vom Arbeitgeber angeordnet, zur Arbeitserledigung nötig oder durch ihn gebilligt oder geduldet wurde.
Hier muss sehr genau vorgegangen werden, sonst droht ein Scheitern im Prozessfall vor Gericht. 
 

 

Für Ihre Fragen zu Überstunden stehen Ihnen gerne Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz (Fachanwalt für Arbeitsrecht), Rechtsanwalt Christian Kronbichler (Fachanwalt für Arbeitsrecht) und Rechtsanwalt Maximilian Klein (LL.M.Eur.) in München unter Telefon 089 / 38 39 87 70 für ein kurzes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Wir klären mit Ihnen, ob für Sie eine persönliche Beratung zum Thema 'Überstunden' in unserer Kanzlei in München-Schwabing, Viktor-Scheffel-Str. 20, 80803 München, sinnvoll ist.  

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