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Kettenbefristungen von Arbeitsverträgen:

München, den 20.09.2012

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, das auch ein ständiger Vertretungsbedarf sogenannte Kettenbefristungen von Arbeitsverträgen rechtfertigen kann. Allerdings ist dann eine Missbrauchskontrolle erforderlich. An den Rechtsmissbrauch sind hohe Anforderungen zu stellen unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalles. Bei einer Gesamtdauer von elf Jahren und dreizehn Befristungen hat das Bundesarbeitsgericht einen Rechtsmissbrauch für möglich gehalten. Bei einer Gesamtdauer von sieben Jahren und neun Monaten sowie vier Befristungen wurde eine rechtsmissbräuchliche Kettenbefristung abgelehnt. (BAG PM Nr. 54 vom 19.07.2012)