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Schadensersatz bei wettbewerbswidrigem Abwerben von Mitarbeitern

(Fachanwalt Arbeitsrecht, 6.11.2012)

Wenn ein Unternehmen einen Mitarbeiter eines anderen Unternehmens abwirbt und dies in wettbewerbswidriger Schädigungsabsicht geschieht, kann das geschädigte Unternehmen einen Schadensersatz geltend machen. Nach § 287 Abs 1, ZPO entscheidet das Gericht unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung, ob dieser Schaden entstanden ist und in welcher Höhe er zu gewähren ist. Die Entscheidung über die Höhe des Schadens obliegt in erster Linie den Instanzgerichten. Das BAG selbst verlangt für die Schätzung des Schadens greifbare Anhaltspunkte in dem Parteivortrag. Eine völlig abstrakte Schätzung darf das erstinstanzliche Gericht nicht vornehmen. (PM zum BAG Urteil vom 26.9.2012-10 AZR 370/10)