Beratung ++ Arbeitsrecht ++ Kündigung ++ Fachanwälte ++ Abfindung ++ Kündigung
Home

Altersgrenze und Tod

 

Die meisten schriftlichen Arbeitsverträge enthalten Bestimmungen über eine altersbedingte Befristung, z.B. Beendigung mit Erreichen des vollendeten 65. Lebensjahres (also der derzeitigen Regelaltersgrenze) 

Problematisch sind solche Vereinbarungen wegen des geltenden AGG (Gleichbehandlungsgesetz), welches u.a. eine Diskriminierung wegen des Alters verbietet und Klauseln unwirksam sein können, die hiergegen verstoßen. Nach derzeitiger Rechtsprechung ist eine Klausel obiger Art wirksam, wenn eine Altersrente bezogen werden kann; dagegen hat der EuGH diese Klauseln für diskriminierend erachtet.

Soweit keine Regelungen tariflicher oder vertraglicher Art vorhanden sind, endet der Arbeitsvertrag nicht automatisch mit dem 65. Lebensjahr und bedarf zur Beendigung (wie normal) einer Vereinbarung, wirksamen Kündigung oder besteht bis zum Tode.

Der Tod beendet den Arbeitsvertrag mit dessen Eintritt. Erben müssen Verpflichtungen aus dem Arbeitsvertrag erfüllen, wenn diese über den Tod hinaus wirken (z.B. Herausgabe von Firmeneigentum) können aber auch bereits fest erworbene Ansprüche erben (z.B. wirksam vereinbarte Abfindungen). 
 

Für Ihre Fragen zu Altersgrenze und Tod stehen Ihnen gerne Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz (Fachanwalt für Arbeitsrecht), Rechtsanwalt Christian Kronbichler (Fachanwalt für Arbeitsrecht) und Rechtsanwalt Maximilian Klein (LL.M.Eur.) in München unter Telefon 089 / 38 39 87 70 für ein kurzes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Wir klären mit Ihnen, ob für Sie eine persönliche Beratung zum Thema 'Altersgrenze und Tod' in unserer Kanzlei in München-Schwabing, Viktor-Scheffel-Str. 20, 80803 München, sinnvoll ist.  

Bitte beachten Sie unseren Nutzungshinweis.