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Form und Inhalt der Abmahnung

 

Eine Abmahnung bedarf keiner bestimmten Form, sie kann also mündlich, schriftlich oder auch per E-Mail erfolgen. Arbeitgebern raten wir jedoch aus Beweisgründen zu einer schriftlichen und unterschriebenen Abmahnung. 

Eine Abmahnung kann von allen Personen vorgenommen werden, die nach dem Arbeitsverhältnis berechtigt sind, dem Betroffenen Weisungen zu erteilen (in der Regel also der Vorgesetzte). Der Weisungsberechtigte sollte die Abmahnung auch selbst unterschreiben.

Eine schriftliche Abmahnung muss dem Betroffenen zugehen, d.h. er muss zumindest die Möglichkeit haben, die Abmahnung zur Kenntnis zu nehmen. Hier gelten die gleichen Grundsätze wie beim Zugang der Kündigung.

Die Abmahnung muss enthalten:

  • die genaue Bezeichnung des Verhaltens, das abgemahnt wird
  • die Angabe, welche arbeitvertragliche oder gesetzliche Regelung durch dieses Verhalten verletzt wird
  • die Androhung der Kündigung, wenn sich dieses Verhalten wiederholt

Fehlt eine dieser inhaltlichen Komponenten, so ist die Abmahnung unwirksam und hat rechtlich nur den Charakter einer Ermahnung. Eine unwirksame Abmahnung kann unter Umständen auch zur Unwirksamkeit einer später ausgesprochenen verhaltensbedingten Kündigung führen. 

Bei einem ausländischen Mitarbeiter kann es für den Arbeitgeber ratsam sein, die Abmahnung in dessen Muttersprache abzufassen. 
 

Für Ihre Fragen zur Form der Abmahnung stehen Ihnen gerne Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz (Fachanwalt für Arbeitsrecht), Rechtsanwalt Christian Kronbichler (Fachanwalt für Arbeitsrecht) und Rechtsanwalt Maximilian Klein (LL.M.Eur.) in München unter Telefon 089 / 38 39 87 70 für ein kurzes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Wir klären mit Ihnen, ob für Sie eine persönliche Beratung zum Thema 'Form der Abmahnung' in unserer Kanzlei in München-Schwabing, Viktor-Scheffel-Str. 20, 80803 München, sinnvoll ist.  

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