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Verkürzung der gesetzlichen Kündigungsfrist

 

Kürzere Kündigungsfristen als die gesetzlichen Kündigungsfristen können in einem Tarifvertrag geregelt sein. Sie gelten dann für die tarifgebundenen Arbeitnehmer (Gewerkschaftsmitglieder) und für diejenigen, die die Geltung des Tarifvertrags in ihrem Arbeitsvertrag vereinbart haben.

In einem individuellen Arbeitsvertrag dürfen kürzere Kündigungsfristen nur ausnahmsweise vereinbart werden, und zwar

  • wenn der Arbeitnehmer als Aushilfe für höchstens 3 Monate eingestellt wird.
  • wenn der Arbeitnehmer in einem Betrieb mit höchstens 20 Beschäftigten eingestellt wird und die Kündigungsfrist 4 Wochen nicht unterschreitet.

 

Bei der Berechnung, wie viele Arbeitnehmer in einem Betrieb beschäftigt sind, werden Teilzeitbeschäftigte mit weniger als 20 Wochenstunden mit 0,5 und Teilzeitbeschäftigte mit weniger als 30 Wochenstunden mit 0,75 gezählt.

 

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