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Sozialauswahl

 

Sozialauswahl bedeutet, dass der Arbeitgeber unter seinen Arbeitnehmern denjenigen kündigen muss, den die Kündigung unter sozialen Gesichtspunkten am wenigsten hart trifft. Bei dieser Sozialauswahl werden die Dauer der Betriebszugehörigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und eine etwaige Schwerbehinderung des Arbeitnehmers berücksichtigt.

 

Einbezogen in die Sozialauswahl werden grundsätzlich alle Arbeitnehmer, die

  • sich auf der gleichen Ebene der Betriebshierarchie befinden, auf welcher der Arbeitsplatz wegfällt (sog. horizontale Vergleichbarkeit)
  • eine Arbeit verrichten, welche der Arbeitnehmer, dessen Arbeitsplatz wegfällt, auch ausführen könnte (sog. arbeitsplatzbezogene Austauschbarkeit)

 

Von der Sozialauswahl ausgenommen sind jedoch Arbeitnehmer, die

  • Sonderkündigungsschutz genießen
  • wegen ihrer besonderen Kenntnisse, Fähigkeiten oder Leistungen zu den Leistungsträgern des Betriebs gehören
  • auf die der Arbeitgeber für eine ausgewogene Personalstruktur nicht verzichten kann

 

Der Arbeitgeber hat bei der Sozialauswahl einen gewissen Spielraum, wie er die einzelnen Sozialdaten gewichtet. Er muss aber dem gekündigten Arbeitnehmer offenlegen, welche konkreten Daten und welche Gewichtung der Sozialauswahl zugrundeliegen.

 

Für Ihre Fragen zur Sozialauswahl stehen Ihnen gerne Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz (Fachanwalt für Arbeitsrecht), Rechtsanwalt Christian Kronbichler und Rechtsanwalt Maximilian Klein (LL.M.Eur.) in München unter Telefon 089 / 38 39 87 70 für ein kurzes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Wir klären mit Ihnen, ob für Sie eine persönliche Beratung zum Thema 'Sozialauswahl' in unserer Kanzlei in München-Schwabing, Viktor-Scheffel-Str. 20, 80803 München, sinnvoll ist. 

 

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