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Maßnahmen gegen eine Abmahnung

 

Der abgemahnte Arbeitnehmer hat zunächst das Recht, zu der Abmahnung Stellung zu nehmen (Recht auf Gegendarstellung). Die Gegendarstellung muss auf Verlangen des Arbeitnehmers in dessen Personalakte aufgenommen werden.

Ist die Abmahnung tatsächlich unberechtigt, kann der Arbeitnehmer auch verlangen, dass die Abmahnung aus der Personalakte entfernt wird. Weigert sich der Arbeitgeber, kann der Arbeitnehmer beim Arbeitsgericht Klage auf Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte erheben.

Wurden in der Abmahnung verschiedene Verstöße gerügt und stellt sich heraus, dass mindestens einer dieser Verstöße nicht zutrifft, ist die Abmahnung als Ganzes aus der Personalakte zu entfernen. Allerdings kann der Arbeitgeber die zu Recht abgemahnten Verstöße zusammenfassen und erneut in die Personalakte aufnehmen.

Sofern ein Betriebsrat besteht, kann sich der Arbeitnehmer auch bei diesem über eine Abmahnung beschweren. Hält der Betriebsrat die Beschwerde für begründet, muss er beim Arbeitgeber darauf hinwirken, dass die Abmahnung zurückgenommen und aus der Personalakte entfernt wird. 

 

Für Ihre Fragen zu Maßnahmen gegen eine Abmahnung stehen Ihnen gerne Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Waldschütz (Fachanwalt für Arbeitsrecht), Rechtsanwalt Christian Kronbichler (Fachanwalt für Arbeitsrecht) und Rechtsanwalt Maximilian Klein (LL.M.Eur.) in München unter Telefon 089 / 38 39 87 70 für ein kurzes kostenfreies Telefongespräch zur Verfügung. Wir klären mit Ihnen, ob für Sie eine persönliche Beratung zum Thema 'Maßnahmen gegen eine Abmahnung' in unserer Kanzlei in München-Schwabing, Viktor-Scheffel-Str. 20, 80803 München, sinnvoll ist.  

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